Verkohlung der Einlassventile ist das Hauptproblem moderner Direkteinspritzer. H2-Reinigung greift genau dort an.
Warum Direkteinspritzer dieses Problem haben
Ältere Saugrohr-Einspritzer (MPI): Kraftstoff wird in den Ansaugkanal gespritzt und reinigt dabei die Einlassventile mit. Ablagerungen können sich kaum halten.
Direkteinspritzer (TSI, TFSI, TDI, FSI): Kraftstoff wird direkt in den Brennraum gespritzt. Am Einlassventil kommt kein Kraftstoff vorbei. Öl-Blow-by (aus der Kurbelgehäuseentlüftung) und Abgasrückführung hinterlassen Ölrückstände – diese backen bei den hohen Temperaturen zu festen Carbon-Ablagerungen.
Folgen der Verkokung
Drosselung des Ansaugquerschnitts führt zu weniger Luft und schlechterer Verbrennung. HC-Werte bei der AU erhöht (unverbrannte Kohlenwasserstoffe). Leistungsverlust fühlbar ab starker Verschmutzung. Motorruckeln bei Kaltstart wenn Ventil nicht mehr sauber schließt.
Wie H2-Reinigung wirkt
Oxyhydrogen (Knallgas) wird ins Ansaugsystem zugeführt. Die Energie oxidiert Carbon-Ablagerungen zu CO₂ und H₂O – beide gasförmig, harmlos, werden ausgeblasen. Besonders effektiv an Einlassventilen, Brennraumwänden und ersten Zentimetern des Abgaskanals.
Wann H2-Reinigung beim Direkteinspritzer sinnvoll ist
Ab ~60.000 km präventiv (vor AU oder bei erster Leistungsminderung). Bei erhöhten HC-Werten: erste Maßnahme vor Katalysator-Prüfung. Bei Kaltstart-Ruckeln ohne anderen Fehlercode.
Nicht ausreichend bei: defektem Katalysator, defekter Lambda-Sonde, mechanischen Ventilproblemen.
Direkteinspritzer mit Einlassventil-Verkokung? H2-Motorreinigung mit Vorher/Nachher-Messung. Fahrzeug per WhatsApp.