H2-Motorreinigung vor der Abgasuntersuchung – das ist kein Geheimtipp, sondern ein technisch fundiertes Verfahren. Wenn die Ausgangssituation stimmt.
Wann H2-Reinigung bei der AU hilft
Die AU misst HC (unverbrannte Kohlenwasserstoffe), CO und CO2. Erhöhte HC-Werte bei Benzinern entstehen oft durch:
- Verschmutzte Einlassventile (besonders TSI/TFSI Direkteinspritzer)
- Verkokte Lambda-Sonden
- Abgelagerter Katalysator (noch funktionstüchtig aber verschmutzt)
H2-Motorreinigung verbrennt diese Ablagerungen durch Zufuhr von Oxyhydrogen ins Ansaugsystem. Dabei werden HC-Ablagerungen oxidiert – die Verbrennung wird sauberer.
Was zu erwarten ist
Realistisch: Verbesserung der HC-Werte um 20–40%. Ein Motor der die AU-Grenzwerte nur leicht überschreitet: gute Chance auf Bestehen nach Behandlung. Ein Motor mit defektem Katalysator, defekter Lambda-Sonde oder mechanischen Schäden: keine Verbesserung durch H2-Reinigung.
Wichtig: Zuerst Diagnose. Wenn defekte Sonde oder Katalysator für die schlechten Werte verantwortlich ist – zuerst reparieren, dann H2-Reinigung als Ergänzung.
AU-Vorbereitung: was immer gilt
- Motor muss Betriebstemperatur haben bei der AU (Kaltstart-Messung ungültig)
- Luftfilter prüfen – zugefester Filter verschlechtert Gemisch
- Zündkerzen prüfen – verschlissene Kerzen erhöhen HC-Werte massiv
- Lambda-Sonde: Fehlercode P0130-P0167 = Sonde defekt, AU nicht bestehen
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