Was diese Ausbildung von anderen unterscheidet
Die meisten Werkstätten bilden KFZ-Mechatroniker aus. Das Curriculum ist überall dasselbe, die Berufsschule ist dieselbe, die Prüfung ist dieselbe. Was sich unterscheidet, ist der Betrieb – und damit alles, was du neben der Theorie lernst.
Bei KFZ Dietrich arbeitest du vom ersten Tag an mit den Diagnosesystemen der Hersteller. XENTRY für Mercedes, ODIS für VW, Audi, Skoda und Seat, ISTA für BMW und Mini. Das sind keine Schulungssysteme – das sind die echten Tools, mit denen wir täglich arbeiten. Und du arbeitest damit.
In den meisten Betrieben lernst du in den ersten Monaten Ölwechsel, Reifenmontage und Bremsbeläge. Das lernst du bei uns auch – aber eben nicht nur das. Wenn ein W211 auf der Bühne steht und eine Diagnose braucht, stehst du daneben, schaust zu, fragst nach. Und irgendwann machst du es selbst.
Die Ausbildung im Detail
Beruf: KFZ-Mechatroniker/in, Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik Dauer: 3,5 Jahre (Verkürzung bei guten Leistungen möglich) Berufsschule: BBS in der Region, Blockunterricht Vergütung: Nach Tarif, mit Steigerung in jedem Lehrjahr
Erstes Lehrjahr: Grundlagen und Beobachten
Du lernst die Werkstatt kennen, die Werkzeuge, die Sicherheitsregeln. Grundlegende Arbeiten: Räder wechseln, Ölservice, Filteraustausch, einfache Verschleißteile. Parallel schaust du bei jeder Diagnose zu. Du lernst, was XENTRY, ODIS und ISTA zeigen, wie man Fehlerspeicher liest und interpretiert.
Am Ende des ersten Jahres kannst du:
- Standard-Wartungsarbeiten selbständig durchführen
- Fehlerspeicher auslesen und dokumentieren
- Grundlegende Messwerte interpretieren
- Sicher mit der Hebebühne und Werkstatttechnik arbeiten
Zweites Lehrjahr: Eigenständigkeit aufbauen
Jetzt übernimmst du mehr Verantwortung. Inspektionen durchführen, Bremsanlagen wechseln, Fahrwerkskomponenten tauschen. Bei der Diagnose bist du nicht mehr nur Zuschauer – du führst unter Anleitung eigene Messungen durch.
Du lernst:
- Bremsen, Fahrwerk, Abgasanlage: Reparatur und Austausch
- Diagnosetester bedienen: Istwerte lesen, Stellgliedtests durchführen
- Schaltpläne lesen und Kabelwege verfolgen
- Erste eigene Fehlerdiagnosen mit Rückmeldung
Drittes Lehrjahr: Spezialisierung und Prüfungsvorbereitung
Du bist mittlerweile ein vollwertiges Teammitglied. Eigenständige Diagnosen, komplexere Reparaturen, Kundengespräche vorbereiten. Die Gesellenprüfung Teil 1 liegt hinter dir, Teil 2 wird vorbereitet.
In dieser Phase geht es um:
- Komplexe Diagnoseaufgaben (CAN-Bus, Steuergeräte-Kommunikation)
- Codierung und Parametrierung mit Herstellertools
- Getriebearbeiten (Ölspülung, Mechatronik)
- Prüfungsvorbereitung: Theorie und Praxis
Letztes halbes Jahr: Übergang in den Beruf
Prüfungsvorbereitung und gleichzeitig volle Integration in den Werkstattalltag. Du arbeitest wie ein Geselle – weil du einer bist, bis auf die Urkunde.
Warum du bei uns mehr lernst
Herstellertools statt China-Tester. In vielen Werkstätten wird mit generischen Diagnosegeräten gearbeitet. Die zeigen einen Bruchteil der Informationen. Bei uns lernst du die Originalsysteme – und wenn du nach der Ausbildung woanders arbeitest, bist du damit jedem voraus, der nur den billigen Tester kennt.
Kleine Werkstatt, direkte Betreuung. Du bist kein Azubi unter zehn. Du bist Teil eines kleinen Teams, und der Meister steht neben dir – nicht in einem anderen Gebäude. Wenn du eine Frage hast, bekommst du sofort eine Antwort.
Echte Aufträge von Tag 1. Keine Übungsmotoren im Keller, keine simulierten Fehler. Du arbeitest an Kundenfahrzeugen. Das ist anspruchsvoller, aber du lernst dabei das Zehnfache.
Steuergeräte-Technik. Die meisten Azubis sehen in ihrer gesamten Ausbildung kein Steuergerät von innen. Bei uns ist das Alltag – Steuergeräte reparieren, klonen, codieren. Das ist Spezialwissen, das dich auf dem Arbeitsmarkt extrem wertvoll macht.
Ein typischer Azubi-Tag
07:30 – Werkstatt öffnen, Kaffee, Tagesplanung mit dem Team 08:00 – Inspektion an einem Golf 7: Ölwechsel, Filterservice, Sichtprüfung 09:30 – Zuschauer bei einer Mercedes-Diagnose: XENTRY-Session am W212 10:30 – Eigene Aufgabe: Bremsbeläge und Scheiben vorne am Passat B8 12:00 – Mittagspause, gemeinsam mit dem Team 12:30 – Reifenmontage und Wuchten, Fahrzeug-Endkontrolle 14:00 – Berufsschul-Aufgaben nacharbeiten, Berichtsheft schreiben 15:00 – ODIS-Schulung: Fehlerspeicher lesen am Übungsfahrzeug 16:30 – Feierabend
Kein Tag ist wie der andere. Und ja – auch als Azubi darfst du Fragen stellen. Jederzeit.
Was wir von dir erwarten
- Hauptschulabschluss oder besser (Realschule/Gymnasium ist kein Muss)
- Interesse an Technik – nicht nur an Autos, sondern an der Frage, wie Dinge funktionieren
- Zuverlässigkeit – wenn du sagst, du kommst um 07:30, dann kommst du um 07:30
- Lernbereitschaft – die KFZ-Technik entwickelt sich ständig weiter
- Führerschein Klasse B ist hilfreich, aber keine Voraussetzung zum Start
Was wir dir bieten
- Ausbildungsvergütung nach Tarif
- Übernahme bei guter Leistung – wir bilden aus, um zu behalten
- Herstellerdiagnose-Training von Anfang an
- Ein Team, das dich unterstützt, nicht allein lässt
- Montag bis Freitag 07:30–16:30, kein Wochenende
- Kostenloser Parkplatz
Wie du dich bewirbst
Kein Anschreiben nötig. Schreib uns per WhatsApp oder ruf an. Erzähl, wer du bist und warum dich eine Ausbildung bei uns interessiert. Wir laden dich dann zu einem Schnuppertag ein – ein Tag in der Werkstatt, unverbindlich, mit echten Aufgaben.
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Was nach der Ausbildung kommt
Die Gesellenprüfung ist nicht das Ende, sondern der Anfang. KFZ-Meister, Spezialisierung auf Diagnosetechnik, Hochvolt-Zertifizierung für Elektro- und Hybridfahrzeuge – die Möglichkeiten sind vielfältig. Und bei uns bekommst du die Unterstützung, die du brauchst, um deinen Weg zu gehen.
Wir suchen keine Einser-Schüler. Wir suchen junge Leute, die Bock auf Technik haben und bereit sind, richtig zu arbeiten. Wenn das auf dich zutrifft: Meld dich.