Das schnellste Auto der Welt ist elektrisch. BYD’s Yangwang U9X hat 2025 einen neuen Geschwindigkeits-Rekord für Elektrofahrzeuge aufgestellt. Was bedeutet das für die Branche – und was für unsere Kunden?
Was der Rekord technisch bedeutet
Der Yangwang U9X erreicht Spitzengeschwindigkeiten, die noch vor wenigen Jahren undenkbar für ein batteriebetriebenes Fahrzeug schienen. Die Kerntechnologie: Blade-Batterien der nächsten Generation von BYD (höhere Energiedichte, schnelleres Entladen für Hochleistung) kombiniert mit vier Elektromotoren (einer pro Rad) für torque-vectoring-basierten Allradantrieb.
Technisch interessant: Elektromotoren haben ihr maximales Drehmoment ab Drehzahl null. Das macht E-Fahrzeuge für Beschleunigung prädestiniert – und erklärt warum Elektrik beim Sprint klassische Verbrenner schlägt. Topspeed war bisher das limitierende Element – Batterieleistung, Aerodynamik, Thermomanagement bei Hochleistung.
Was das für den Alltag bedeutet
Rekordfahrzeuge sind selten direkt alltagsrelevant. Aber ihre Technologien werden zur Serie. Blade-Batterien von BYD sind bereits in Serienfahrzeugen (BYD Atto, Seal, etc.) verbaut – mit hoher Sicherheit gegen thermisches Durchgehen. Torque-vectoring mit E-Motoren: kommt als Allradsystem in erschwingliche Segmente.
Was uns in der Werkstatt interessiert: Diese Fahrzeuge werden zu unseren Kunden kommen. E-Fahrzeuge von BYD, MG, NIO werden in Europa häufiger. Wartung und Diagnose dieser Fahrzeuge erfordert neue Kompetenz.
Unsere Vorbereitung
Wir sind HV-qualifiziert für Hochvolt-Arbeiten und haben Diagnosezugang für aktuelle E-Fahrzeuge der Hauptmarken. Für Fahrzeuge chinesischer Hersteller (BYD, MG, NIO, Geely): Diagnosezugänge werden erschlossen wenn Fahrzeuge in der Region auftauchen – wir beobachten die Entwicklung.
E-Fahrzeug-Fragen oder Wartungsbedarf? Wir sind HV-qualifiziert und auf dem Stand der Technik. Per WhatsApp.