R134a vs. R1234yf – warum Klimaservice beim neuen Auto teurer ist

Das neue Kältemittel R1234yf ist seit 2017 Pflicht in Neuwagen. Warum es teurer als R134a ist und was beim Klimaservice zu beachten ist.

R134a vs. R1234yf – warum Klimaservice beim neuen Auto teurer ist

Klimaservice beim neuen Auto – und der Kostenvoranschlag ist doppelt so hoch wie beim Vorgänger. Der Grund: R1234yf.

Warum das neue Kältemittel teurer ist

Die EU-Klimaschutzverordnung hat R134a (GWP: 1430) als Kältemittel in Neufahrzeugen verboten. Ab 2017 ist R1234yf (GWP: 4) Pflicht. Das neue Kältemittel ist deutlich klimafreundlicher – aber in der Herstellung aufwendiger und damit im Einkauf teurer.

Kostenunterschied in der Praxis: R134a ~10–12 €/kg, R1234yf ~50–80 €/kg. Ein Fahrzeug braucht je nach Modell 400–900 g Kältemittel.

Systeme sind nicht kompatibel

R134a und R1234yf dürfen nicht gemischt werden. Kompressoröle sind unterschiedlich. Servicestationen haben getrennte Kreisläufe – eine R1234yf-Servicestation kostet deutlich mehr als eine R134a-Station.

Wichtig: R1234yf ist leicht brennbar. Servicestationen für R1234yf haben Sicherheitsanforderungen die über R134a hinausgehen.

Welches Fahrzeug hat welches Kältemittel?

  • Baujahr bis 2016: meist R134a
  • Baujahr 2017–2019: Übergangsphase, Modell prüfen
  • Baujahr ab 2020: überwiegend R1234yf

Typenschild im Motorraum zeigt welches Kältemittel verwendet wird. Immer prüfen bevor befüllt wird.


Klimaservice nötig? Per WhatsApp Fahrzeug und Baujahr nennen – wir prüfen Kältemitteltyp und nennen Kostenvoranschlag.