Abgebrochener Schlüssel im Schloss – klassische Pannensituation. Meist reparierbar ohne Schlosszylinder-Tausch, wenn man richtig vorgeht.
Bruchstück entfernen
Niemals: Klebstoff auf Bruchstück auftragen und festgeklebtes Teil mit dem anderen Schlüsselteil herausziehen. Fast immer schlägt das fehl und macht die Situation schlimmer.
Richtig: Bruchstück-Extraktion mit Hakennadel oder Spiralextractor. Werkzeug neben das Bruchstück führen und herausdrehen. Bei günstigem Bruchstück-Sitz: oft in 5–10 Minuten. Bei ungünstigem Sitz (Stift hält Bruchstück) oder korrodiertem Schloss: mehr Aufwand.
Zündschloss: Manchmal Lenksäulenverkleidung demontieren für besseren Zugang. Türschloss: Tür-Innenverkleidung demontieren.
Wann Schlosszylinder getauscht werden muss
Wenn Bruchstück nicht extrahierbar ist oder Schlosszylinder durch Extraktion beschädigt wurde. Türschloss-Tausch: 1–3 Stunden je nach Fahrzeug.
Türschloss getauscht: Neues Schloss hat anderen Schließzylinder. Mit restlichem Fahrzeug-Schlüsselsatz verschieden. Optionen: 1) Mit altem Code umschlüsseln lassen (Schlüsseldienst), 2) Alle Schlösser auf gleiches Schließgeheimnis bringen.
Immobilizer nach Schlüsselverlust
Wenn abgebrochener Schlüssel nicht mehr zurück kommt: alten Schlüssel-Transponder aus Immo-System löschen. Verhindert Missbrauch. Über Diagnosesystem: Schlüssel-Deaktivierung möglich (Fahrzeug-Matching erforderlich).
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